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Cap Formentor – Mallorcas wilder Norden

Im Norden Mallorcas stürzen die letzten Ausläufer des Tramuntana-Gebirges abrupt aus einer Höhe von 200 m in das Meer ab. Das Cap Formentor markiert den nördlichsten Punkt der Baleareninsel und ist ein Ort von wilder Schönheit.  

Das Cap Formentor befindet sich auf der Spitze der gleichnamigen Halbinsel, die 15 km weit in das Mittelmeer hinausragt. Die Halbinsel ist von spektakulären Steilküsten geprägt, an denen sich einige Aussichtspunkte befinden.  

Auf den Klippen am Cap Formentor erhebt sich ein Leuchtturm, der 1863 in Betrieb genommen wurde. Er steht 167 m hoch über dem Meer. Am Leuchtturm nimmt eine in den Fels geschlagene Treppe ihren Anfang, die auf Höhe des Meeresniveaus endet.  

Anfahrt über die MA-2210

Die Anfahrt zum Cap Formentor erfolgt über eine schmale Serpentinenstraße, die in Port de Pollença beginnt und am Parkplatz unter dem Leuchtturm endet. Die Straße bildet die einzige Verbindung zum windumtosten Kap und wird von Radfahrern, Motorradfahrern und Autofahrern gleichermaßen genutzt. Höchste Aufmerksamkeit ist geboten, wenn Sie mit dem Mietwagen durch die Berglandschaft fahren. An manchen Stellen kommen Sie den steil abfallenden Felskanten gefährlich nah. Sie passieren eine kleine Hochebene mit lichten Pinienwäldern und kommen an zahlreichen Aussichtspunkten vorbei. Am höchsten Punkt der Steilküste ragen die Felsen mehr als 380 m hoch aus dem Wasser auf.  

Wartezeit am Ende der Straße

In der Hauptsaison ist die MA-2210 stark befahren. Das Cap Formentor zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf Mallorca und entsprechend groß ist im Sommer der Besucherandrang. Das hat Auswirkungen auf die Zeit, die Sie für einen Besuch am nördlichsten Punkt Mallorcas einplanen sollten. Die Anzahl der Parkplätze am Leuchtturm ist begrenzt und nicht selten bildet sich eine Warteschlange am Ende der Straße. Autofahrer müssen sich in Geduld üben und abwarten, bis abreisende Besucher einen Parkplatz freigeben. Bezüglich der Wartezeiten sind Radfahrer klar im Vorteil. Wer die Strapazen der Berg- und Talfahrt auf der MA-2210 nicht scheut, fährt am Ende der Straße einfach an den wartenden Autos vorbei und genießt die herrliche Aussicht von den Klippen.

Video: Cap Formentor

Spektakuläre Steilklippen und grandiose Aussicht

Das Cap Formentor empfängt seine Besucher mit einer grandiosen Aussicht. Aus einer Höhe von knapp 200 m stürzen die Steilklippen am nördlichsten Punkt Mallorcas in das Meer. Unten branden die Wellen gegen die Felsen, begleitet vom Geschrei der Möwen. Wind und Wasser formen seit Jahrtausenden diesen Küstenabschnitt. Kleine Buchten mit idyllischen Kiesstränden liegen versteckt zwischen steil aufragenden Klippen. An einigen Stellen ragen felsige Landzungen in das Meer hinaus und mancherorts liegen tonnenschwere Felsbrocken im Wasser.  

An klaren Tagen sind in der Ferne die Umrisse der Nachbarinsel Menorca zu erkennen. Tief unten kreuzen Segeljachten auf dem kobaltblauen Wasser und gelegentlich ziehen Frachtschiffe und Kreuzfahrtschiffe an den Klippen vorbei. Wenn Sie eine Unterkunft am Cap Formentor suchen, haben Sie die Wahl zwischen komfortabel ausgestatteten Ferienwohnungen und Ferienhäusern auf Mallorca.  

Leuchtturm aus dem 19. Jahrhundert

Der Leuchtturm am Ende der Stichstraße schickte erstmalig im Jahr 1863 seinen Lichtkegel auf das Meer hinaus. Nach einer dreijährigen Bauzeit wurde er am 30. April dieses Jahres in Betrieb genommen. Dank des erhöhten Standortes (167 m über dem Meer) ist sein Leuchtfeuer noch in einer Entfernung von 44 km zu erkennen. Der Bau des Leuchtturmes war eine große Herausforderung. Das Material wurde auf dem Seeweg angeliefert und konnte nur bei ruhiger See über eine Seilwinde nach oben befördert werden. Außerdem wurde eine Treppe mit 272 Stufen in das Felsgestein gehauen. 1962 wurde der Leuchtturm elektrifiziert und aktuell wird das Leuchtfeuer mit selbst erzeugtem Solarstrom betrieben. Im Erdgeschoss befindet sich ein SB-Restaurant, in dem die Besucher einfache Gerichte sowie Heiß- und Kaltgetränke bekommen. Der Leuchtturm am Cap Formentor ist einer von insgesamt 13 noch in Betrieb befindlichen Signalanlagen auf Mallorca.  

Aussichtspunkte auf der Halbinsel

An der Stichstraße zum Cap Formentor liegen einige Aussichtspunkte mit kleinen Parkplätzen, die den Blick auf spektakuläre Küstenlandschaften freigeben. Die Aussichtspunkte heißen Miradores und Hinweisschilder an der Straße kündigen sie an. Ein spektakulärer Aussichtspunkt befindet sich am alten Wachturm Talaia d’Albercutx, der am Ende einer holprigen Stichstraße liegt. Besonders beeindruckend ist an diesem Ort der Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Der Wachturm wurde im 16. Jahrhundert zum Schutz vor Piratenüberfällen errichtet.  

Ein weiterer Aussichtspunkt trägt den Namen Mirador es Colomer. Er wurde nach der gleichnamigen Felseninsel benannt, die vor der Küste im Mittelmeer liegt. Auf dem Parkplatz geht es gelegentlich chaotisch zu, da es keine festgelegte Parkordnung gibt und gelegentlich Touristenbusse an diesem Punkt einen Stopp einlegen. Der Weg zum Aussichtspunkt führt zum Teil über Steintreppen mit einem waghalsigen Verlauf. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind auf dem Weg erforderlich. Am Endpunkt angekommen, stehen Sie mehr als 200 m hoch über der glitzernden Wasserfläche des Mittelmeeres.

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