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Finca auf Mallorca kaufen

Eine eigene Finca auf Mallorca stellt für viele Liebhaber der Baleareninsel das absolute Non-Plus-Ultra dar. Die Suche nach Hotels und den besten Tarifen entfällt. Stattdessen reicht es aus, einen Flug zu buchen, um sich dann vielleicht noch ein wenig mehr als „echter Einheimischer“ zu fühlen.

Bei einer Finca handelt es sich um ein Landhaus, das seine Vorteile in vielerlei Hinsicht zeigt. Fincas werden auf Mallorca in den unterschiedlichsten Varianten angeboten. Manche kommen vergleichsweise luxuriös daher, andere gehören eher zur Kategorie „Basic“. Und auch mit Hinblick auf die Lage ihres neuen Domizils verfügen Finca Interessenten über viel Flexibilität. So werden die beliebten Häuser unter anderem in besonders belebten Städten, wie zum Beispiel El Arenal oder Cala Ratjada, aber auch abseits und quasi „mitten in den Bergen Mallorcas“ angeboten.

Auf der Suche nach einer Finca für den Eigenbedarf ist es wichtig, auf einige Details zu achten. Immerhin handelt es sich hierbei nicht um „irgendeine Investition“, sondern um einen Kauf, der die Zukunft des eigenen Urlaubs nachhaltig verändern kann.   

Welche Herausforderungen sind mit dem Kauf einer Finca verbunden?  

Wer sich mit dem möglichen Kauf einer Finca auseinandersetzt, sollte immer im Hinterkopf behalten dass sich das spanische Immobilienrecht teilweise deutlich von den deutschen Vorgaben unterscheidet. Um hier auf der sicheren Seite zu sein, braucht es einen kompetenten Makler. Dieser kann nicht nur die zur Verfügung stehenden Objekte vorstellen, sondern auch auf besondere Herausforderungen und mögliche Schwierigkeiten hinweisen.

Egal, ob mit Hinblick auf (möglicherweise versteckte) Kosten oder im Zusammenhang mit bürokratischen Aspekten: Es lohnt sich immer, sich im Vorfeld zu informieren, um das persönliche Risiko möglichst gering zu halten.  

Achtung! Viele Fincas auf Mallorca sind bereits sehr alt 

Viele Landhäuser auf Mallorca stehen hier schon mehrere Jahrzehnte… und haben dementsprechend oft den Besitzer gewechselt. Genau deswegen ist es wichtig, die verschiedenen Eigentumsverhältnisse, aber auch die mit ihnen verbundenen Rechte und Pflichten, zu beachten. Im Idealfall, aber eben nicht immer, lässt sich alles in den Eigentumsurkunden bzw. im Grundbuch nachlesen.

Steht die Finca auf einem Grundstück, das als Baugrund eingeordnet wurde, kann es zudem sein, dass sich die Umgebung in den kommenden Monaten und Jahren durch etwaige Neubauten stark verändern wird. Wer sich daher sein Landhaus kauft, um die Ruhe Mallorcas zu genießen, sollte sich zunächst vergewissern, welche Details für die Umgebung gelten und was hier geplant ist. Als „Grundregel“ gilt: Je attraktiver die Wohngegend, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass in Zukunft gebaut werden wird.

Letztendlich ist es – aufgrund des bereits erwähnten Alters vieler Fincas – wichtig, auf etwaige Abnutzungsspuren und Restaurierungsbedarf zu achten. Ansonsten kann es sein, dass der Käufer mit Kosten konfrontiert wird, die so nicht geplant waren.  

Was kostet eine Finca auf Mallorca?  

Der Preis einer Finca auf Mallorca ist von verschiedenen Details, unter anderem von der Größe, der Ausstattung, dem Zustand und der Lage abhängig. Daher ist es hier schwer, von Standardwerten zu sprechen. Ein Blick auf die Entwicklung der letzten Jahre zeigt jedoch, dass sich die Preise für Fincas auf der beliebten Insel quasi kontinuierlich erhöht haben. Dies ist vor allem der gestiegenen Nachfrage geschuldet.

Es lohnt sich in jedem Fall, Preise zu vergleichen… und sich gleichzeitig immer wieder zu fragen, ob der typische Lebensstil auf einer Finca zum eigenen Charakter passt.  

Wie findet man einen Immobilienmakler auf Mallorca?  

Wer sich auf Mallorca auf der Suche nach einem Immobilienmakler befindet, wird mit den unterschiedlichsten Angeboten konfrontiert. Viele Spanier setzen nicht auf Makler, sondern kaufen ihre Immobilien über Empfehlungen und von privat.

Diejenigen, die sich für die Dienstleistung eines Maklers entscheiden, sollten mit einem Zusatzaufwand von etwa einem Prozent des Kaufpreises rechnen. Der restliche Anteil der Maklerkosten wird in der Regel vom Verkäufer getragen. Insgesamt fallen meist Erwerbsnebenkosten von bis zu 13 Prozent des Kaufpreises (zum Beispiel für Notar und Anwalt) an.  

Gleichzeitig ist es, gerade bei einer so weitreichenden Entscheidung wie einem Immobilienkauf, wichtig, Missverständnissen vorzubeugen. Glücklicherweise haben sich auf Mallorca mittlerweile auch viele ausländische Makler niedergelassen, so dass es in der Regel kein Problem darstellt, in der eigenen Muttersprache zu kommunizieren.  

Der Finca Kauf: Worauf sollte noch geachtet werden?

Die Zusammenarbeit mit einem seriösen Makler kann den Käufer merklich entlasten. Dennoch ist es auch immer wichtig, selbst auf einige Faktoren zu achten und bereits bei der geringsten Unklarheit nachzufragen. Die folgenden Überlegungen und Denkanstöße helfen dabei, das individuelle Risiko besser abschätzen zu können:

  • Sind alle nötigen Urkunden zur Finca vorhanden?
  • Wo liegen die Grundstücksgrenzen?
  • Welche Nutzungsrechte (zum Beispiel Weg- oder Jagdrechte) bestehen?
  • Besteht direkter Zugang zu Wasser und Elektrizität?
  • Braucht es weitere Baugenehmigungen?
  • Wo leben die nächsten Nachbarn?
  • Gibt es Vorgaben seitens der Gemeinde, die beachtet werden müssen?
  • Wurde bereits eine spanische Steuernummer beantragt und ein spanisches Bankkonto eröffnet?
  • Erlaubt die eigene Hausbank die Finanzierung einer spanischen Immobilie?

Allein diese Auflistung zeigt, wie vielseitig die Punkte sind, die mit Hinblick auf den Finca Kauf auf Mallorca beachtet werden müssen. Wer diese und weitere Punkte berücksichtigt, schafft meist eine fundierte Basis dafür, dass die jeweilige Traumimmobilie ihrem Namen auch in vollem Umfang gerecht wird. Wer nicht direkt nach Mallorca ziehen möchte kann sich natürlich auch erstmal ein Ferienhaus auf Mallorca mieten.

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